Blondbier aus belgischen Abteien
In belgischen
Abteien wurden in der Regel drei Bierstile gebraut. Sie wurden traditionell drei Bierstile gebraut. Sie wurden durch Kreuze auf den Fässern unterschieden.
Ein Kreuz stand für Blondbier, zwei Kreuze für Doppel und drei Kreuze für Tripel. Je mehr Kreuze, desto mehr Malz wurde verwendet – und desto höher der Alkoholgehalt.
Enkelbier für die Mönche
Doppels und Tripels wurden für den Verkauf oder besondere Anlässe gebraut. Blondbier war für den täglichen Konsum der Mönche gedacht und wurde teilweise sogar als Mahlzeit während der Fastenzeit getrunken. Diese Biere hatten damals einen niedrigeren Alkoholgehalt als viele moderne Blondbiere. Heute brauen einige Abteien, wie St. Bernardus und Chimay, ihre Enkelbiere auch für die breite Öffentlichkeit.
Immaterielles Erbe bei der UNESCO
Belgien ist weltweit für seine einzigartige Bierkultur bekannt. Diese wurde als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt. Dabei geht es nicht nur um das Bier selbst, sondern um die gesamte Kultur rund ums Brauen. Die Entstehung von Bierstilen wie dem Blondbier gehört fest dazu. Kein Wunder also, dass die bekanntesten Blondbiere bis heute aus belgischen Brauereien stammen.
Der Einstieg in die Welt der Spezialbiere
Blondbier gilt als Einstiegstor in die Welt der Spezialbiere. Von hier aus kannst du viele Richtungen entdecken. Wer tiefer in die belgische Bierkultur eintauchen möchte, greift zu Schwerblonden oder Tripels. Diese sind kräftiger, haben einen höheren Alkoholgehalt und bauen geschmacklich auf dem klassischen Blondbier auf.
Blondbier als Grundlage
Ursprünglich waren Blondbiere hell gebraute Doppelbiere. Der Schritt zu anderen Bierstilen ist daher nicht groß. Wenn du die Farbe beibehalten, aber den Geschmack verändern möchtest, sind IPA oder Saison naheliegende Alternativen. IPAs sind durch mehr Hopfen oft bitterer oder fruchtiger, während Saisons eher würzige und trockene Aromen zeigen.
Foodpairing mit Blondbier
Bier harmoniert hervorragend mit Essen. Durch seinen milden und frischen Charakter eignet sich Blondbier gut als Aperitif und als Begleiter zu vielen Gerichten. Es aktiviert den Gaumen, ohne zu dominieren, und ist ein angenehmer Durstlöscher an warmen Frühjahrs- oder Sommertagen.
Im Sommer passt Blondbier besonders gut zu Vorspeisen und leichten Hauptgerichten. Die frischen Aromen ergänzen viele Speisen, ohne sie zu überdecken. Kein Wunder also, dass ein Blondbier wie das Wit Gold von De Klep als Spargelbier ausgezeichnet wurde.
Gut passende Gerichte zu Blondbier sind zum Beispiel: