Der Frühlingsbock wird traditionell von der Fastenzeit bis Mai verkauft und ist – ähnlich wie Herbstbock – relativ leicht und süffig. Die meisten Frühlingsböcke sind hell in der Farbe, mit frischem Hopfen und fruchtigen Noten. Ideal, um den rauen Winter hinter uns zu lassen und den Frühling zu feiern.
Frühlingsbock und Maibock Der ursprünglich deutsche Bierstil Maibock hat auch in den Niederlanden eine lange Tradition. Oft als Lentebok bezeichnet, brachten schon lange vor dem Krieg zahlreiche Brauereien ein spezielles Frühlingsbier heraus. Durch den Siegeszug des weitaus populäreren Herbstbocks ist der Frühlingsbock als Saisonbier in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund geraten. Zum Glück ist er inzwischen wieder voll zurück!
Seit der Craft-Beer-Revolution hat sich auch die Wahrnehmung der Frühlingsböcke stark verändert. Für viele Brauer ist er heute eine ideale Visitenkarte, um zu zeigen, was sie draufhaben. Alles ist heutzutage möglich.
Bockbiere haben nichts mit dem Tier selbst zu tun. Der Ursprung der niederländischen Bezeichnung liegt in Deutschland. Die mittelalterliche niedersächsische Stadt Einbeck war bekannt für ihr lokales Bier. Durch den bayerischen Dialekt bestellte man dort „Ein Ainpöck“, was sich schließlich zu „Ein Bock“ wandelte.